Budapestessentrinkentanzen

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Hier ein kleiner kulinarischer Führer über die gastronomischen Highlights in Budapest. Alphabetisch sortiert, versteht sich.

A38

Für Freunde der elektronischen Musik ein echter Hotspot. Es spielen auch öfters mal internationale DJs und das Ambiente auf einem Donauschiff ist einfach saunice. Hat aber auch seinen Preis und viele Hipster

Akvárium

Zentral gelegener Club am Deák tér. Eigentlich ist der Café Bereich, den man auch gut tagsüber besuchen kann eine einzige große Treppe, die dann unter einem künstlich angelegten Wasserbecken endet. Da drunten ist es dann voller Hipster, aber man gönnt sich ja sonst nix. Oben drüber ist es Abends ganz schön zum Leute treffen, Füsschen ins Wasser hängen und Dosenbier trinken.

Anker

Dieses Restaurant lässt sich am besten mit dem Chrackter meines finischen Kommoilitonen Jon beschreiben. Jon ist DJ und sieht deswegen natürlich aus wie ein Hipster, ist es aber gar nicht, sondern echt ein netter Kerl mit dem man sich total entspannt unterhalten kann. Genauso das Anker, von der Einrichtung her könnte man echt denken das hier nur fol kule Leute auf eine Mandel Tarta und nen Frappuccino abhängen. Stimmt aber gar nicht. Das Essen ist eigentlich echt bodenständig ohne langweilig zu sein und 1225 Forint(4,40 €) für ein Mittagsmenü mit drei Gängen total in Ordnung. Mit ein bisschen Glück trifft man auch den Jon, der ganz in der Nähe wohnt. Aber erst am frühen nachmittag, muss ja in der Nacht auflegen. ;)

Blaha Sörözö

Bier und Karaoke, am Ring gelegen. soeinfachistdas.jpg

Book Café

Sehr schönes, bisschen verstecktes Café am Andrassy, dem großen Boulevard. Man muss zuerst ins etwas in die Jahre gekommene Parisi Nagy Aruhaz (Großes pariser Kaufhaus)gehen, die Rolltreppe hinauffahren und tadaa: Schon steht man im einzigartigen Ballsaal von 1882 mit hohen Spiegelwänden und wunderbaren Deckenfresken. Nachmittags gibt es dezente Klavierbegleitung.

Café Gerbeaud

Budapester Kaffehuaslegende. Meist gut besucht, vor allem vom älteren Publikum. Als Café der High Society machte der genfer Konditomeister Emile Gerbeaud sein Kaffehaus schnell berühmt. Noch immer liegt ein wenig Flair vom alten Budapest in der luft. Die Gergeaud-Schnitte unbedingt probieren!

Corvintetö

Mein absolute Liiiiiiiieblingsdisko in Budapest! Ziemlich zentral am Blaha Lujza ter gelegen, muss man ersteinmal 5 Stockwerke im stickerbeklebten Treppenhaus nach oben wackeln, bis man den dancefloor erreicht. Von dort aus geht nocheinmal ein nett gestalteter Schwarzlichtbereich ab in dem man sich unterhalten kann. Und natürlich der unglaubliche Dachgarten! Ein bisschen kommt das Biergartengefühl unter Sternenhimmel auf, wenn man sich vom abdancen zu Electro, Dubstep oder Rockremixes erholt. Da sind die 200-500 Forint(0,70€ - 1,90€) Eintritt absolut zu verschmerzen.

Fresco

Schönes Restaurant zum draussensitzen (innen ist es aber auch schön)auf dem Liszt Ferenc ter. bestellt man eine Pizza, kostet die zweite nur noch die Hälfte. Wagenradgroß für um die 5-6 €

Frici Papa Kifözdéje

Sehr beliebtes und günstiges Lokal, in dem typisch ungarische Gerichte serviert werden. Lecker!

Hard Rock Cafe

Irgendwie wie überall.

Instant

Ich will wirklich nicht wissen was die Leute, die das Interior gestaltet haben, genommen haben. Aber es war wohl echt gut. Cocktails sind irgendwie total normal. Mehrere Dancefloors. Man trifft auch immer Leute aus allen Teilen der Erde, ein recht beliebtes Hostel ist in der Nähe.

Kék Rozsa

Schlecht. Wirklich.

Mc Donalds

Fast wie überall. Big Mac für 860 Forint (3 €) und die Vanille-Erdbeer-Taschen sind echt lecker, da können die deutschen Apfeltaschen einpacken!

Menza

Die Einrichtung ist "Sixties neu aufgelegt" viel hellgrün und orange aber in sich sehr stimmig und mit einer Wand voller Pflanzen. Essen ist passend dazu auch "retro neu aufgelegt" ausserdem eine sehr umfangreiche Weinkarte. Man kann lustigerweise auch Schuhe im corporate design kaufen..

New York Café

Als der 1891 für eine amerikanische Versicherung erbaute New York Palace eröffnete, warfen einige Schrifsteller angeblich die Schlüssel in die Donau, damit das Kaffehaus niemals schließe. Hier gingen nicht nur Schriftsteller und Künstler ein und aus, sonder auch Thomas Mann, Josephine Baker, und Johann Strauß. Im New York wurde diskutiert und geschrieben, bis der zweite Weltkrieg dieser Glanzzeit ein ende stzte und das Haus mehrere Jahre lehrstand. 2006 erfolgte die Wiedereröffnung des wunderbar restaurierten Gebäudes. Die Preise sind zwar gesalzen, der Service aber auch sehr gut und die Kaffes und Kuchen fantastisch.

Oktogon Bistro

790 Forint (2,80€) für all you can eat Frühstück. 1190 Forint für all you can eat Mittagessen und Abendessen. Das ist ne Ansage. Und gleich bei mir ums Eck.

Spoon

Die etwas edlere Alternative am Abend. Ein Restaurantschiff, dass das ganze Jahr am Donauufer ankert. Kostet auch dementsprechend.

Szimpla Kertmozi

Schöne Abbruchkneipe im jüdischen Virtel. Obwohl es wirklich reisig ist, gibt es einige liebevoll gestaltet Ecken in denen man sich gut unterhalten kann. Cocktails, Bier und Wein sind recht günstig, die Auswahl aber nicht groß. Manchmal Livemusik jeden Abend ein lustiger Film mit Untertieteln im Hinterhof. Alles in allem Stammkneipen Qualität.

Vian

Da es ganz am Ende der vielen Retaurants am Liszt Ferenc ter liegt, kann man morgens schön frühstücken und sich von den ersten Sonnenstraheln des Tages an der Nase kitzeln lassen.

Winebar

Modern eingerichtete Wein-Bar, wie der Name schon sagt. Wirklich sehr gute Beratung in sehr gutem Englisch, manchmal Live-Jazz.