Sammlung praktischer Linux-Befehle
Inhaltsverzeichnis
- 1 Verzeichnisinhalt zeilenweise und maschinenlesbar auflisten
- 2 Suchen und Ersetzen ohne einen Editor zu öffnen
- 3 Rückgängigmachen von versehentlichen Deinstallationen
- 4 gefilterte Prozessausgabe ohne grep-Prozess
- 5 grep mit mehreren Strings
- 6 Fehler direkt entsorgen
- 7 Pfad zu den USB-Geräten einer bestimmten VendorID finden
- 8 Dateien in umgekehrter Nummerierung umbenennen
- 9 siehe auch
Verzeichnisinhalt zeilenweise und maschinenlesbar auflisten
ls -1Ab #das erste zeichen hinter - ist eine eins, kein kleines L!
(praktisch zum Weiterverarbeiten der Liste mit einer for Schleife; ggf vorher grepen usw.)
Suchen und Ersetzen ohne einen Editor zu öffnen
v.a. um Werte in configdateien zu ändern etc.
sudo sed -i 's/firefox.desktop/chromium-browser.desktop/g' /usr/share/applications/defaults.list
im Beispiel wird Chromium für alles als Standardprogramm gesetzt, wofür bisher Firefox zuständig war.
Rückgängigmachen von versehentlichen Deinstallationen
sudo apt-get install $(for i in $(cat /var/log/dpkg.log |grep -oP "(?<=`date +%Y-%m-%d`\s\d\d\:\d\d:\d\d\sremove)\s\S*\s"); do echo -n "$i "; done;)
Der Befehl stellt alles "heute" deinstallierte wieder her.
relatiert:
[00:40:53 CEST] Moses: und als warnung: verwedendet besser nicht tasksel, macht nur probleme :-D
gefilterte Prozessausgabe ohne grep-Prozess
ps ax | grep <myprocess> | grep -v grep
besser ist jedoch, pgrep zu nutzen:
pgrep -fl <myprocess>
bzw. um nur die PID zu ermitteln (hat allerdings den Nachteil, dass der Prozessname exakt angegeben werden muss (-> bashcompletion nutzen: pidof sky<TAB> -> pidof skype):
pidof <myprocess>
grep mit mehreren Strings
grep string1\|string2
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Regul%C3%A4rer_Ausdruck
Fehler direkt entsorgen
fehlerproduzierenderprozess 2> /dev/null
Ein Anwendungsfall folgt:
Pfad zu den USB-Geräten einer bestimmten VendorID finden
147e ist hier die VendorID
for i in /sys/bus/usb/devices/*-*; do if [[ $(cat $i/idVendor 2> /dev/null) == *147e* ]]; then echo $i ; fi ; done;
Dateien in umgekehrter Nummerierung umbenennen
Im aktuellen Verzeichnis wird der Ordner <neuer Ordner> erstellt, in dem sich die Dateien nach dem Umbennen befinden. Sonst kommt es ohne Benutzung eines prefixes zu Komplikationen.
mkdir <neuer Ordner>; j=<Anzahl Dateien>; for i in *.foo; do mv "$i" "./<neuer Ordner>/<prefix>$j.foo"; let j--; done