Allgaeurunde2013

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Der Berg ruft, wir folgen: Dieses mal auf dem deutsch-österreichischen Klassiker Heilbronner Höhenweg, im Kleinwalsertal und den Allgäuer Alpen.

Zeitplanung

Personal

  • Benni
  • Felix
  • Michi
  • Nils
  • Ledwo


Tourenbeschreibung

Wegbeschreibungen

Tag 1

  • Mittelberg - Geißhorn
Auf sehr gut markiertem Weg an den Gemstelapen vorbei hinauf zur Hintergemstelalpe, danach links nach Osten abbiegen und dem Weg vorbei an der Sterzer Hütte zum Sattel hinauf. Der letzte Anstieg erfordert Trittsicherheit, da der Weg brüchig ist. Bei Nässe große Vorsicht geboten! Vom Gipfel ein phantastischer Rundblick, der für die 3 3/4Std Aufstieg voll belohnt. Weiter zur Hütte...
  • Mittelberg - Mindelheimer Hütte:
Von Bödmen zur Oberen Gemstelalpe und über den Geißhornsattel auf dem markierten Wanderweg Nr. 444 in ca. 3 Stunden zur Hütte.

Tag 2

  • Mindelheimer Hütte – Biberkopf – Hochrappenkopf - Rappenseehütte
Zunächst marschieren wir locker bergab, aber dann geht‘s richtig los. Über ein anstrengendes Geröllfeld mit anschließender leichter Kletterei führt uns der Weg zunächst auf den Biberkopf. Über den Hochrappenkopf nähern wir uns der Rappenseehütte. Die Unentwegten unter uns erstürmen auch noch den Rappenseekopf. Wir treffen uns alle am Rappensee und die nicht Wasserscheuen hüpfen noch mit großem Vergnügen ins kühle Nass.
  • Mindelheimer Hütte (2013m) - Speicher Hütte (1500m) - Schrofenpass (1687m) - Lechleiten (1500m) - Biberkopf (2599m) - Rappenseehütte (2091m)
In Serpentinen ging's dann gemütlich 500 Höhenmeter nach unten zur Speicherhütte. Hier endet das offiziell als Radweg ausgeschilderte Rappenalpental. Verwunderlich war es für uns dann aber, dass die Mountainbiker hier keineswegs umdrehten, sondern den Weg zum Schrofenpass, was immerhin fast 200 Höhenmeter sind, schiebend weiterverfolgten. Ein Wunder, dass hier keiner abstürzte, denn der Weg ist eher ein 50 cm breiter Pfad und es ist mehr als ein mal erforderlich, dass man sein Rad mit einer Hand auf dem Buckel heben muss und sich mit der anderern am Stahlseil oder an der schmalen Alubrücke festhalten muss!
Nach 1,5 Stunden machten wir auf dem Schrofenpass mit Blick auf die untere Biberalp eine halbe Stunde Vesper und entschlossen uns dann weiter nach Lechleiten und den Biberkopf zu laufen. Den Radspuren folgend, trafen wir um 10.45 Uhr in Lechleiten ein.
In der brennenden Sonne ging's gleich über steile Wiesen wieder hinauf auf 2100m, wo sich der Weg nun eher schon fast als Klettersteig mit mehreren Seilsicherungen fortsetzte. Auch hier muss man sagen, dass ausreichend gesichert ist. Nach mehrmaligen kleinen Pause erreichten wir schließlich den Kamin, der vollends zum Gipfel führt. Im Kamin trafen wir einige Gipfelbesteiger, die zwar Gerölllawinen auslösen konnten aber uns dann fragten, warum wir denn Helme auf hätten?!?
Um 14.00 Uhr konnten wir dann endlich bei klarem Himmel auf dem höchsten südlichen Punkt Deutschlands stehen und die Weitsicht über die Alpen genießen. Wir machten 1 Stunde Mittag und kamen zu dem Ergebnis, dass sich der Aufstieg gelohnt hatte.
Zurück durch den Kamin bis zum Abzweig Richtung Rappenseehütte folgten wir dem ab hier nicht mehr ganz einer Gratwanderung gleichenden Weg nach unten. Langsam machte sich ein mulmiges Gefühl in unseren Mägen breit, was wir nur auf das von der Mindelheimer Hütte mitgenommene Wasser schieben konnten. Auf halber Höhe verließen wir den Weg, der uns noch einmal 500m nach oben geführt hätte und stiegen mehrere hundert Meter erst über ein Schneefeld und dann über ein Geröllfeld auf den Normalweg zur Rappenseehütte ab, welche wir dann sichtlich erschöpft und durch meine Magenprobleme *g* etwas später als erwartet um 18.00 Uhr in der Abendsonne liegen sahen.
Nach einer 3 Minütigen Dusche für 2,50€ und einer warmen Suppe bzw. Leberkäse konnten wir gerade noch die Sonne hinter den Schafalpenköpfen verschwinden sehen. Obwohl mehr als 40 Wanderer in unserem Zimmer untergebracht, war diese Nacht bedeutend ruhiger als die erste.

Tag 3

  • Die Hütte ist idealer Ausgangspunkt für den Heilbronner Weg zum Waltenberger Haus (ca. 4 Std.) oder zur Kemptner Hütte (ca. 7 Std.) Der Weg ist ein alpiner Höhensteig über den Allgäuer Hauptkamm, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Schwierige Stellen sind mit Drahtseilen gesichert. Die Tour verläuft zwischen 2.400 und 2.650 Höhenmeter und bietet ein Panorama mit vielen wunderbaren Ausblicken. Der Heilbronner Weg ist ideal für Klettersteiganfänger und Genussbergsteiger. Ein Klettersteigset kann mitgenommen werden ist aber nicht unbedingt erforderlich.


Klassische Route

Tag 1 - 21.08.

Tag 2 - 22.08.


Tag 3 - 23.08.

Alternative

Tag 1 - 21.08.

Tag 2 - 22.08.


Tag 3 - 23.08.


Aufgabenverteilung

Person Aufgabe Erledigt? Kommentar
Michi Hütten reservieren Ja
Felix Kartenmaterial besorgen jein liegt bei Bücher Edele, Oststr. 19, Oberstd.
Fahrpläne, Wegbeschreibungen drucken Nein

Packliste

Persönliche Ausrüstung

Kleidung

  • robuste Wanderschuhe (neue Schuhe vorher gut einlaufen!) & Blasenpflaster
  • Latschen
  • Funktionsunterwäsche
  • Funktionshemden/-shirts
  • Wandersocken
  • robuste Hose
  • Sonnenhut/Cape
  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Strick-/Fleecemütze
  • Handschuhe
  • Softshelljacke
  • Fleecepulli

Übernachtung

  • Hüttenschlafsack
  • Ohropax

Sonstiges

  • vernünftiger Rucksack, ca. 30l
  • Trinkflaschen/Wasserblasen min. 3l
  • Handtuch
  • Taschenlampe
  • Wanderstöcke
  • Messer
  • Verpflegung
  • DAV-Ausweis, Krankenversicherung
  • Helm (?)

Allgemeine Ausrüstung

  • Karten (Felix)
  • Kompass (Felix)
  • Medikit (Ledwo)
  • Digitalkameras
  • Schnur & Leatherman o.ä. (Felix)
  • Seil (Ledwo, da Felix und Benni nur zu viel Seil haben)
  • Duschgel(Michi)
  • Zahnpasta()

Linkliste